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Bayreuth feiert 150 Jahre Festspiele

Bayreuth feiert 150 Jahre Festspiele

Foto: Stadt Bayreuth

Mit einem Programm über das ganz Jahr hinweg feiert die Stadt die verbindende Kraft der Kultur

BAYREUTH – Bayreuth wird zum Gesamtkunstwerk: Anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele hat die Stadt an heutigen Freitag (30. Januar 2026) im Rahmen einer Pressekonferenz einen Einblick in ihr offizielles Jubiläumsprogramm kommuniziert. Unter dem Leitmotiv „Bayreuth wird zum Gesamtkunstwerk“ entfaltet sich im Jubiläumsjahr ein vielfältiges kulturelles Programm, welches die herausragenden Veranstaltungen im Festspielhaus flankiert.

Oberbürgermeister Thomas Ebersberger, Kulturreferentin Eva-Christina Bär und Jubiläumsmanager Florian André Unterburger erläuterten den Medienvertretern das Jubiläumsprogramm. Ebenfalls mit dabei beim Pressetermin: Florian Luderschmid, Oberfrankens Regierungspräsident und Vorsitzender der Oberfrankenstiftung. Die Oberfrankenstiftung trägt maßgeblich zur Finanzierung des Jubiläumsprogramms bei.

Bereits in dieser Woche starteten mehrere geförderte Projekte: Am vergangenen Mittwoch sowie am gestrigen Donnerstag lud das Sinfonieorchester der Universität Bayreuth zum Konzert „Nachhall aus Walhall“ ein. Auf dem Programm stand Wagner-inspirierte Filmmusik. Und am Donnerstag fiel der Startschuss für das neue „ArtLab“ im Jean-Paul-ArtSpace als Kunstwerkstatt. Die Räumlichkeiten wurden im Rahmen des „Festival150“ von der Stadt Bayreuth bis Ende Oktober angemietet und stehen Kulturschaffenden, Initiativen und kreativen Projekten als offene Plattform zur Verfügung.

Oberbürgermeister Thomas Ebersberger unterstrich die Bedeutung des Jubiläumsjahres für die Stadt Bayreuth: „Bayreuth wird 2026 zum Gesamtkunstwerk – nicht nur während der Festspielzeit, sondern das ganze Jahr über. Die Stadt zeigt in verschiedenen Disziplinen wie Musik, Kunst, Theater, Illumination oder Street-Art, dass ihr kulturelles Erbe kreativ weitergedacht wird. Dabei wollen wir die ganze Bevölkerung mitnehmen.“

Für das Jubiläumsjahr stellen die Oberfrankenstiftung und die Stadt Bayreuth insgesamt rund 1,5 Millionen Euro bereit, wovon 400.000 Euro an die Bayreuther Festspiele gehen. Davon vergibt das Kulturamt weitere bis zu 400.000 Euro an Förderzuschüssen an mehr als 30 Kulturschaffende und Vereine aus der Region. 

Kulturreferentin Eva Bär betonte vor der Presse die große Resonanz aus der Stadtgesellschaft: „Wir sind überglücklich über die vielen tollen Projektideen, die von lokalen Initiativen eingebracht wurden. Fast allen Projekten konnten wir eine Förderung zusagen und damit ein vielfältiges Festivalprogramm ermöglichen.“

Mit ihrem Jubiläumsprogramm 2026 verbindet die Stadt Bayreuth Tradition und Zukunft und öffnet die Festspielidee bewusst für neue Formate, Orte und Zielgruppen. Die Stadt unterstützt 2026 über 150 Veranstaltungen und organisiert drei große Events selbst: ein Straßenfestival (23. Mai), eine Festmeile (25./26. Juli) und eine Lange Nacht der Kultur (25./26. September).

Mit dem großen Veranstaltungsreigen über das ganze Jahr hinweg soll die Bedeutung der Festspiele für Bayreuth reflektiert und Bayreuth als Kulturstadt von überregionaler Ausstrahlung präsentiert werden.

Für das Jubiläumsjahr hat die Stadt eine neue Webseite freigeschaltet. Unter www.festival150.com finden Interessierte erste aktuelle Informationen, erste Programmhighlights und in den kommenden Wochen laufend neue Veranstaltungshinweise rund um das große Jubiläum.

Bildunterschrift: Sie stellten gemeinsam das Programm der Stadt zum 150-jährigen Bestehen der Bayreuther Festspiele vor (von rechts): Regierungspräsident Florian Luderschmid, Oberbürgermeister Thomas Ebersberger, Kulturreferentin Eva-Christina Bär und Jubiläumsmanager Florian André Unterburger.

Foto: Stadt Bayreuth

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