Franz Sträußl zum Fachberater Feuerwehrdrohne bestellt
Drohnen haben auch bei Blaulichtorganisationen in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung im Rahmen des Einsatzgeschehens gewonnen. Mit Franz Sträußl wurde nun erstmalig ein Fachberater Feuerwehrdrohne von Kreisbrandrat Markus Weber bestellt. Die Bestellung händigte Landrat Josef Laumer im Beisein von KBR Weber und Vertretern des Landratsamtes, Bereich Feuerwehrwesen, am Mittwoch in seinem Büro persönlich aus.
„Drohnen sind bei bestimmten Einsätzen nicht mehr wegzudenken und sind ein sowohl aktuelles wie auch zukunftsträchtiges Thema. Daher ist es nur folgerichtig, dieses Thema im Landkreis zentral zu koordinieren und einen Fachberater für Drohnen zu bestellen“, machte Landrat Josef Laumer deutlich. Franz Sträußl ist seit 2004 bei der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzach, bestritt zahlreihe Lehrgänge (u.a. Gruppenführer, Zugführer, Ausbilder Atemschutz, Führer im ABC-Einsatz) und ist seit 2020 Kommandant. Die FF Schwarzach verfügt bereits seit 2019 über Drohnen, die bereits 2020 in den Alarmierungsplan mit aufgenommen wurden. Damit war die FF Schwarzach ein Vorreiter im Landkreis, mittlerweile decken mehrere Drohnen alle Landkreisteile ab. Sträußl hat neben den feuerwehrtechnischen Lehrgängen auch den erforderlichen EU Kompetenznachweise A1/A3 und die Befähigung als BOS-Drohnensteuerer erworben. „Bereits seit vielen Jahren ist Franz Sträußl daher hauptverantwortlich für den Drohnenbetrieb und hat sich in vielen unzähligen Stunden die rechtlichen und praktischen Besonderheiten angeeignet und außerdem den Landkreis bereits bei überörtlichen Veranstaltungen in diesem Bereich vertreten“, so Markus Weber.
Die Aufgaben des Fachberaters Feuerwehr Drohne sind insbesondere der Vollzug der Empfehlungen für Drohnen im Bevölkerungsschutz EGRED 2, dazu gehören Lageerkundung aus der Luft (z.B. Erkennen von Glutnestern, schnellere Übersicht bei Bränden, Unwettern, Hochwasser), Unterstützung der Einsatzleitung, Gefahrenerkennung (z.B. Beurteilung von Dachstabilität, Erkundung schwer zugänglicher Bereiche), Sicherstellung des Drohnenbetriebs (Z.B. Flugvorbereitung, Bild- und Videodokumentation) und Beratung der Führungskräfte und Freiwilligen Feuerwehren.
„Drohnen sind ein sehr vielfältiges Einsatzmittel. Es ist sehr gut, dass dieses Spezialwissen für den Landkreis nun gebündelt und strukturiert wird“, betonte Stephanie Aumer, zuständige Abteilungsleiterin am Landratsamt. Und Jürgen Biermeier, Sachbearbeiter Feuerwehrwesen, ergänzte: „Gerade im rechtlichen Bereich ist das ein sehr komplexes Thema.“ Eines, in das Franz Sträußl bestens eingearbeitet ist, weshalb er sich auch auf seine neue Aufgabe freut. „Ich habe einige Ideen und freue mich auf die übergreifende Zusammenarbeit und auf die Koordination.“
Foto (Foto: Landratsamt/Pressestelle): Jürgen Biermeier (Sachbearbeiter Feuerwehrwesen), Kreisbrandrat Markus Weber, der neue Fachberater Drohne, Franz Sträußl, Landrat Josef Laumer und die zuständige Abteilungsleiterin Stephanie Aumer (von links) bei der Aushändigung der Bestellung im Büro des Landrats.

