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Erhöhte PCB-Werte an der Weißenbergerstraße

Erhöhte PCB-Werte an der Weißenbergerstraße Weitere Analyse-Ergebnisse liegen vor: Von Nutzung des Grundwassers im betroffenen Bereich wird weiterhin abgeraten

Stadt Landshut (Verwendung mit Quellenangabe honorarfrei möglich)

Weitere Analyse-Ergebnisse liegen vor: Von Nutzung des Grundwassers im betroffenen Bereich wird weiterhin abgeraten

Im Bereich der Hofmark-Aich-Straße ist seit 1992 eine Sanierungsanlage in Betrieb, um eine dort seit längerer Zeit bekannte Altlasten-Verunreinigung durch leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW) und polychlorierte Biphenyle (PCB) einzudämmen. Nachdem sich weitere Besitzer von Gartenbrunnen gemeldet haben, wurden weitere Untersuchungen durchgeführt. Die Analyse-Ergebnisse liegen nun vor und Lage und Ausdehnung der Fahne konnten präzisiert werden. Grundstückseigentümern innerhalb des betroffenen Bereichs wird dringend geraten, auf jedwede Nutzung des Grundwassers zu verzichten. Das Trinkwasser (Leitungswasser) ist von dieser Grundwasser-Kontamination nicht betroffen und kann weiter bedenkenlos getrunken werden.

Aktuelle Analysen von Gartenbrunnen bestätigen eine PCB-Schadstofffahne, die sich durch das Harlander- und Weißenbergviertel zieht. Der Geringfügigkeitsschwellenwert (Stufe-1-Wert von 0,01 µg/l) wurde überschritten, was rechtlich eine schädliche Verunreinigung darstellt. Von den zuständigen Fachstellen sind Maßnahmen zur Sanierung beziehungsweise zum Schutz des Grundwassers und/oder Nutzungseinschränkungen zu prüfen.

Aufgrund der festgestellten Belastung wurden in einem zuvor definierten Untersuchungsbereich die Anwohner gebeten, ihre Gartenbrunnen für weitere Grundwasseruntersuchungen zur Verfügung zu stellen, um den Umfang der PCB-Restbelastungen eingrenzen zu können. Es haben sich daraufhin einige weitere Besitzer von Brunnen gemeldet. Weitere Untersuchungen wurden im Juni durchgeführt. Die Analyse-Ergebnisse liegen nun vor. Im Ergebnis wurden an einigen Brunnen Überschreitungen des Stufe-1-Wertes von PCB und somit eine Grundwasserschadstofffahne durch PCB festgestellt, die sich durch das Harlander- und Weißenbergviertel zieht. Die Lage und Ausdehnung der Fahne konnten somit präzisiert werden.

Aufgrund der nun festgestellten Schadstofffahne im Grundwasser werden die Grundstückseigentümer innerhalb des in der Anlage rot umrandeten Bereichs dazu angehalten, auf jedwede Nutzung des Grundwassers, beispielsweise zur Bewässerung des Gartens, zu verzichten. Insbesondere sollte das Grundwasser auf keinen Fall zum Tränken von Tieren, Befüllen von Schwimm- und Planschbecken und ähnlichen Vorgängen genutzt werden. Außerhalb des in der Anlage rot umrandeten Bereichs weist die Stadt Landshut jedoch darauf hin, dass auch dort teilweise gerade noch nachweisbare Konzentrationen von PCB vorhanden sind. Vorsorglich sollte auch dort auf eine Nutzung des Grundwassers verzichtet werden.

Klarstellend weist die Stadt Landshut darauf hin, dass die empfohlene Nutzungseinschränkung ausschließlich für Grundwasser gilt. Das Trinkwasser (Leitungswasser) ist von dieser Grundwasser-Kontamination nicht betroffen und kann selbstverständlich weiter bedenkenlos verwendet und getrunken werden.

Zum gesamten Sachverhalt stehen die Fachstellen der Stadtverwaltung in engem und regelmäßigem Austausch mit dem Wasserwirtschaftsamt Landshut, dem Staatlichen Gesundheitsamt und weiteren Fachbehörden. Derzeit wird geprüft, ob weitere Untersuchungen erforderlich sind.

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Stadt Landshut (Verwendung mit Quellenangabe honorarfrei möglich)

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Aufgrund der nun festgestellten Schadstofffahne im Grundwasser werden die Grundstückseigentümer innerhalb des in der Anlage rot umrandeten Bereichs dazu angehalten, auf jedwede Nutzung des Grundwassers, beispielsweise zur Bewässerung des Gartens, zu verzichten. Da auch außerhalb des rot umrandeten Bereichs teilweise gerade noch nachweisbare Konzentrationen von PCB vorhanden sind, sollte auch dort auf eine Nutzung des Grundwassers verzichtet werden.

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