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Fachjury prämiert Renovierungen und Neugestaltungen

Fachjury prämiert Renovierungen und Neugestaltungen

Foto: Stadt Hof

Bereits zum 53. Mal rief die Stadt Hof in diesem Jahr dazu auf, sich mit Fassadenerneuerungen beim Fassadenwettbewerb „Hof bekennt Farbe“ des Kulturamts zu bewerben. Insgesamt wurden 24 Projekte eingereicht. Eine Fachjury bewertete Renovierungen und Neugestaltungen, die zwischen dem 1. Januar 2025 und dem 31. Dezember 2025 ausgeführt bzw. abgeschlossen wurden. Am Dienstag, 13. Oktober 2026, wurden die Gewinner im Rahmen des Umwelt- und Planungsausschusses mit Geldpreisen und Anerkennungsurkunden geehrt.

„Der Umwelt- und Planungsausschuss befasst sich unter anderem mit Fragen der Stadtplanung. Dass wir uns zu Beginn unserer Sitzung erst einmal gelungene Beispiele der Bereicherung des Stadtbildes ansehen dürfen, das verdanken wir Ihnen, liebe Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sowie Malerinnen und Maler. Ihr Engagement kann andere motivieren. Das ist auch ein Ziel dieses Fassadenwettbewerbs“, so Bürgermeisterin Angela Bier in ihrer Laudatio.

Die Fachjury bestand aus Maria Wirth vom Fachbereich Stadtplanung, der Stadterneuerung Hof GmbH, Architekt Klaus Greim, Martina Tögel, der Vorsitzenden des Verschönerungsvereins Botanischer Garten, Theresienstein und Hof e.V. und Kulturamtsleiter Fabian Riemen.

Gebäude: Hofecker Straße 51

Malerbetrieb: Baufirma Thomas Günther (Schwarzenbach an der Saale)

Preisgeld: 500 €

Die neue Fassade setzt einen frischen Akzent im Stadtbild: Ein dezenter Grünton harmoniert mit klaren, weißen Fensterumrahmungen und verleiht dem Gebäude eine einladende Eleganz. Durch die Kombination von traditionellen Merkmalen und moderner Farbwahl wertet das Gebäude den Straßenzug spürbar auf.

2. Preise

Gebäude: Gorch‑Fock‑Straße 1

Malerbetrieb: Daniel Pittelkow

Preisgeld: 300 €

Das Gebäude beeindruckt durch seine dunkle, grüne Fassade, die harmonisch mit den hölzernen Fensterläden und weißen Fensterumrahmungen zusammenspielt. Die gleichmäßige Gestaltung verleiht dem Haus eine sympathische Struktur. Besonders der gepflegte Eingangsbereich mit Holzportal und die ansprechende Bepflanzung sorgen für zusätzliche Wohnlichkeit im Straßenzug. Insgesamt bereichern die sorgfältige Ausführung und die zurückhaltende Farbharmonie das Ortsbild nachhaltig.

Gebäude: Steinweg 45

Malerbetrieb: Marco Kulke

Preisgeld: 300 €

Die Fassade in warmen Ocker- und Senftönen verleiht dem Gebäude eine freundliche Ausstrahlung, während die dunkle Haustür einen modernen Akzent setzt. Die klare, sachliche Architektur mit ihrer ruhigen Linienführung fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Ein besonderes Detail ist der hölzerne Zugangsweg, der den modernen Charakter unterstreicht. Inmitten der Siedlung aus den 1970er-Jahren bildet das Haus eine gelungene, zeitgemäße Ergänzung. Es bringt frischen Wind in das Straßenbild und trägt zur architektonischen Vielfalt des Viertels bei.

3. Preis

Gebäude: Friedrich-Naumann-Straße 66

Malerbetrieb: Maler Wulff

Preisgeld: 200 €

Dieses Objekt hat die Jury durch seine stille Harmonie beeindruckt. Anstatt sich aufzudrängen, fügt sich das Gebäude ganz natürlich in den Straßenzug ein. Als Teil einer Wohnanlage mit U-förmig angeordneten Reihenhäusern schafft das Haus durch das Zusammenspiel von Architektur, Farben und viel Grün eine besondere Atmosphäre. Man spürt sofort ein Gefühl von Ruhe und Leichtigkeit – fast wie in einer Ferienanlage. Diese gelungene Integration wertet das gesamte Wohnumfeld nachhaltig auf.

Anerkennungspreis

Gebäude: Leopoldstraße 67

Malerbetrieb: Lohse GmbH (Nürnberg)

Preisgeld: 200 €

Das Gebäude begeistert durch seine lebendige Gestaltung. Trotz seiner beeindruckenden Größe wirkt das Haus dank einer spielerischen und farbenfrohen Fassade überraschend leicht. Die warmen, kräftigen Farbtöne brechen die Strenge der Architektur auf und verleihen dem Gebäude einen freundlichen Charakter. Statt schwer und massiv zu wirken, bringt das Haus Farbe und Lebensfreude in den urbanen Raum. Damit zeigt es eindrucksvoll, wie moderne Architektur das Stadtbild positiv bereichern kann.

Sonderpreis des Verschönerungsvereins Botanischer Garten, Theresienstein und Hof e.V.

Gebäude: Leopoldstraße 3 und 5

Malerbetrieb: Herbert Kreutzer GmbH

Preisgeld: 500 €

Die Kombination aus hellem Grau und sonnigem Gelb verleiht dem Gebäude eine freundliche und einladende Ausstrahlung. Besonders beeindruckend ist das sorgfältig ausgearbeitete Fachwerk, das dem Haus Charakter und Tiefe verleiht. Die Jury lobt die gelungene Balance: Die moderne Farbwahl respektiert den historischen Kontext und setzt gleichzeitig frische Akzente. Dank der präzisen handwerklichen Ausführung gewinnt der gesamte Straßenzug spürbar an Lebensqualität.

Die Stadt Hof bedankt sich bei allen Hauseigentümerinnen und -eigentümern sowie Malerinnen und Malern für diese gelungenen Beiträge zur Hofer Fassadenkultur sowie für die vorbildliche Pflege und Gestaltung. All das bereichert das öffentliche Erscheinungsbild.

Fotos (Stadt Hof): Gewinner des Fassadenwettbewerbs 2025

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