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Investitionen in die Bildungszukunft

Investitionen in die Bildungszukunft

Foto: Stadt Landshut (Verwendung mit Quellenangabe honorarfrei möglich)

Oberbürgermeister Alexander Putz besucht die Grundschulen Ost und Nordwest

Zwei Wochen vor dem Ende seiner Amtszeit hat sich Oberbürgermeister Alexander Putz bei einem Ortstermin nochmals einen aktuellen Überblick über die Fortschritte bei zwei zentralen Projekten für den Bildungsstandort Landshut verschafft: Sowohl die Grundschule Ost als auch die Grundschule Nordwest sollen mit Beginn des Schuljahres 2026/27 ihren Betrieb aufnehmen. Insgesamt werden bis zu 700 Kinder die beiden Einrichtungen besuchen.

Putz zeigte sich sehr erfreut, dass die Schulen wie vorgesehen zum neuen Schuljahr geöffnet werden können: „Mit diesen Neubauten werden wir unserer Verantwortung gerecht, unseren Kindern optimale Lernbedingungen bieten zu können. Gleichzeitig stellen wir uns mit den Ganztagsangeboten den gesellschaftlichen Veränderungen und sorgen für die von vielen Eltern zu Recht geforderte bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so Putz. In den Grundschulen werde der Grundstein für die Bildung der Kinder gelegt. „Dafür wollen wir mit zeitgemäßen Schulneubauten, modernen Lehr- und Lernmethoden und bedarfsorientierten Betreuungsangeboten die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen.“

Mit Baubeginn Oktober 2023 entstand im Osten der Stadt auf einem rund 28.000 Quadratmeter großen Grundstück eine dreizügige Grundschule im Kooperativen Ganztag für circa 300 Kinder. Das pädagogische Konzept sieht vor, dass Unterricht und Ganztagsbetreuung auf den gleichen Flächen erfolgt. Damit ist grundsätzlich eine Ganztagsbetreuung aller Schülerinnen und Schüler möglich. Bestandteil des dreigliedrigen Baukörpers mit zwei Geschossen sind auch die Mensa, eine Einfach-Turnhalle sowie Sport- und Außenanlagen mit Pausenhof, Spielplatz, Außenklassenzimmer und Schulgarten. Darüber hinaus sind ein Allwetterplatz, eine Laufbahn mit Weitsprunganlage und ein Rasensportfeld vorgesehen. Mittlerweile gibt es bereits sechs angemeldete Ganztagsklassen: zwei in der ersten Jahrgangsstufe, zwei in der zweiten Jahrgangsstufe und jeweils eine in den Stufen drei und vier.

Im Januar 2023 erfolgte im Nordwesten der Stadt auf dem rund 13.000 Quadratmetern großen Grundstück der Baubeginn für eine vierzügige Grundschule – ebenfalls im Konzept der kooperativen Ganztagsbetreuung – mit Mensa, Einfach-Turnhalle sowie Sport- und Außenanlagen. Das Konzept sieht in den Stockwerken 1 und 2 je drei sogenannte Lerncluster für maximal 75 Kinder im Schul- und Hortbetrieb vor. Synergieeffekte schafft die räumliche Nähe zur Wirtschaftsschule: So ist die neue Turnhalle an die bestehende Sporthalle der Wirtschaftsschule angeordnet. Um die Außensportflächen der Grundschule und der Wirtschaftsschule auf dem Gelände realisieren zu können, mussten die Außenanlagen der Wirtschaftsschule neu organisiert werden. Gemeinsames Herzstück ist nun das 50 mal 80 Meter große Rasensportfeld, welches beiden Schulen zur Verfügung steht. Im sogenannten Schülerrestaurant wird für die Grundschüler und einen Teil der Schüler der Wirtschaftsschule ein Mittagessen angeboten.

Aufgrund von erheblichen Kostensteigerungen bedingt durch die Pandemie sowie den Ukrainekrieg belaufen sich die Kosten für die Grundschule Ost auf mittlerweile 36 Millionen Euro. „Die Baumaßnahmen stellen finanziell einen echten Kraftakt dar, der ohne erhebliche Unterstützung des Freistaats gar nicht zu stemmen wäre“, betonte Putz. Die voraussichtliche Förderung durch das Land Bayern beträgt für die Grundschule Ost rund 16 Millionen Euro. Für den Bau der Grundschule Nordwest sind aktuell 44,5 Millionen Euro im Haushalt veranschlagt; hierfür wird mit Fördermitteln des Freistaats in Höhe von rund 15,6 Millionen Euro gerechnet. Insgesamt bewegen sich die Kosten dieser beiden städtischen Schulbaumaßnahmen laut Bau- und Umweltreferent Johannes Doll „dennoch auf einem sehr vertretbaren Niveau, was auch der Vergleich mit anderen Maßnahmen im bayerischen Raum zeigt“.

OB Putz hob abschließend die gute, konstruktive Zusammenarbeit zwischen den am Bau beteiligten Firmen und Planungsbüros, dem Staatlichen Schulamt sowie der Stadtverwaltung mit dem städtischen Amt für Kindertagesbetreuung, dem Schulverwaltungsamt und dem Amt für Gebäudewirtschaft an der Spitze hervor: „Solche Großprojekte sind nur dann erfolgreich zu meistern, wenn alle Verantwortlichen an einem Strang in dieselbe Richtung ziehen“, betonte Putz. „Das ist bei diesen beiden Schulen trotz zwischenzeitlich herausfordernden Situationen am Ende gut gelungen, dafür danke ich allen Beteiligten herzlich.“

Foto: Stadt Landshut (Verwendung mit Quellenangabe honorarfrei möglich)

Bildtext: Oberbürgermeister Alexander Putz (Mitte) mit Thomas Metzner (von links), Leiter des Sachgebiets Hochbau und Technik, Bau- und Umweltreferent Johannes Doll, Stefan Gahr, Leiter der Abteilung Hoch- und Tiefbau sowie Gebäudemanagement, und Bernhard Herrndobler, Leiter des Amts für Gebäudewirtschaft

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