In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut gegen 2:10 zu einer starken Rauchentwicklung aus einer Landshuter Metzgerei gerufen. Die ersteintreffenden Kräfte konnten diese Meldung bestätigen und machten sich mit schwerem Atemschutz auf die Suche nach der Ursache. Auf Grund des sehr starken und dichten Qualms war ein Vorgehen im Inneren der Metzgerei zunächst sehr schwierig. Auf Grund der Lage wurden sicherheitshalber weitere Atemschutzgeräteträger nachalarmiert. Mit Hilfe der Wärmebildkamera konnte der Angriffstrupp schließlich einen großen Kochtopf als Ursache ausmachen. Der Topf überhitzte vermutlich auf Grund eines technischen Defekts im regulären Metzgereibetrieb, die Hitze führte zu einem Verdampfen des Inhalts und schließlich zum Brand im Inneren des Topfes. Das Feuer im Topf wurde durch die Feuerwehr abgelöscht und der Topf mit Wasser gefüllt, was dann schnell zu einer Entspannung der Lage führte. Die umliegenden Gerätschaften und das Mobiliar waren nicht vom Brand betroffen. Im Anschluss belüfteten die Einsatzkräfte das Gebäude, der Einsatz konnte schließlich gegen 3:30 beendet werden.

Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden. Der entstandene Sachschaden kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden. Im Einsatz waren die Löschzüge Stadt und Achdorf unter der Leitung von Stadtbrandrat Sebastian Öllerer.
Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut




