StartSozialesStädtenetz mit PRO BAHN-Fahrgastpreis ausgezeichnet

Städtenetz mit PRO BAHN-Fahrgastpreis ausgezeichnet

Würdigung des beharrlichen Einsatzes für eine bessere Bahnanbindung der Region

BAYREUTH / HOF – Beim Bundesverbandstag des Fahrgastverbands PRO BAHN im Hofer Hauptbahnhof sind am vergangenen Freitag vier Preisträger mit dem Fahrgastpreis 2026 ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung würdigt besondere Verdienste um die Interessen der Fahrgäste und den öffentlichen Schienenverkehr. Einen der bundesweiten Preise erhielt das Sächsisch-Bayerische Städtenetz. Die Auszeichnung wurde unter anderem von Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger sowie seiner Hofer Amtskollegin Eva Döhla und der Oberbürgermeisterin von Zwickau, Constance Arndt, entgegengenommen.

Kaffeeshop Distler in Landshut

Der Zusammenschluss der Städte Chemnitz, Zwickau, Plauen, Hof, Marktredwitz und Bayreuth wurde für sein langjähriges Engagement für die Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale und eine bessere Bahnanbindung der Region ausgezeichnet. Seit seiner Gründung nach der deutschen Wiedervereinigung setzt sich das Städtenetz für eine leistungsfähige Schienenverbindung zwischen Nordbayern und Westsachsen ein.

Die Laudatio hielt die ehemalige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Yvonne Magwas. Sie betonte die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg: „Was nach der Wiedervereinigung mit einer Vision begann, ist heute gelebte regionale Verantwortung.“ Das Städtenetz stehe beispielhaft dafür, wie Regionen gemeinsam politisches Gewicht für wichtige Infrastrukturprojekte entwickeln können.

Beharrliches Engagement seit 30 Jahren

Seit den 1990er Jahren engagiert sich das Bündnis beharrlich für den Ausbau der Sachsen-Franken-Magistrale. Zu den Meilensteinen zählen unter anderem die ICE-Verbindung Nürnberg–Dresden, der Franken-Sachsen-Express sowie die Elektrifizierung des Abschnitts Reichenbach–Hof. Aktuell liegt der Schwerpunkt auf der vollständigen Elektrifizierung der Strecke bis Nürnberg.

Ein wichtiges Instrument ist die Geschäftsstelle Bahnelektrifizierung Bayern-Sachsen-Böhmen, die von 14 Kommunen und Landkreisen getragen wird und die politischen Aktivitäten für das Infrastrukturprojekt bündelt.

Neben dem Städtenetz erhielten die Euregio Egrensis mit dem EgroNet sowie der Schriftsteller Jaroslav Rudiš einen Bundespreis. Der Landespreis Bayern ging an den Standort Hof der DB Regio Nordostbayern.

Bildunterschrift: Das Sächsisch-Bayerische Städtenetz ist für sein beharrliches Engagement zur Verbesserung der Bahnanbindung mit dem Fahrgastpreis 2026 ausgezeichnet worden (von links): Laudatorin Yvonne Magwas, Oberbürgermeisterin Constance Arndt (Zwickau), Oberbürgermeisterin Eva Döhla (Hof) und Oberbürgermeister Thomas Ebersberger.

Foto: Sächsisch-Bayerisches Städtenetz 

verwandter Artikel

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

- Advertisment -
Musik Kamhuber Landshut

aktuelle Beiträge

aktuelle Kommentare