Sonntag, Januar 11, 2026
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TSV Hof 1861 glänzt beim internationalen „Chebská Bradla“ in Cheb

Mit starken Leistungen, Teamgeist und mehreren Podestplätzen haben sich die Turnerinnen des TSV Hof 1861 am Nikolaustag beim traditionsreichen internationalen Wettkampf „Chebská Bradla“ in der Hofer Partnerstadt Cheb präsentiert. Der Wettbewerb zählt zu den etablierten Veranstaltungen des tschechischen Gerätturnens und bringt jedes Jahr Vereine aus verschiedenen Regionen und Altersklassen zusammen. Für viele der Hofer Turnerinnen war es der erste internationale Wettkampf – entsprechend groß war die Bedeutung dieser Teilnahme.

Das „Chebská Bradla“, übersetzt etwa „Cheber Barren“, ist ein überregional bekannter Vergleichswettkampf mit langer Tradition. Er richtet sich an Nachwuchs- und Erwachsenenturnerinnen und zeichnet sich durch ein anspruchsvolles Leistungsniveau sowie eine professionelle Organisation aus. Geturnt wird an Stufenbarren, Schwebebalken und Sprung, wobei besonders die Qualität der Übungen am Barren im Mittelpunkt steht. Für Vereine aus dem Ausland bietet der Wettbewerb eine wichtige Gelegenheit, internationale Wettkampferfahrung zu sammeln und sportliche Kontakte zu vertiefen.

Bereits im Sommer hatten der TSV Hof 1861 und der Turnverein Lokomotive Cheb einen gemeinsamen Trainingstag durchgeführt. Die Einladung zum „Chebská Bradla“ knüpfte daran an und vertiefte die sportliche Zusammenarbeit. Organisiert wurde die Teilnahme der Hofer Delegation von Petra Uebersezig und Dušan Hilbert. Uebersezig war gemeinsam mit Christine Goßler auch als Kampfrichterin im Einsatz. Die Zusammenarbeit mit den tschechischen Gastgebern verlief eng und vertrauensvoll, trotz unterschiedlicher Bewertungssysteme und sprachlicher Unterschiede.

Die jungen Turnerinnen aus Hof präsentierten sich konzentriert und selbstbewusst. In den Nachwuchsklassen überzeugten unter anderem Mathilda Karschnick, Rosalie Breuer, Emily Bär, Emely Breuer, Elli Kröner und Lara Schaller mit stabilen Übungen und sichtbaren Entwicklungsschritten. Im Erwachsenenfeld setzten Dana Schörner sowie Mia und Eva Berndt starke Akzente. Besonders am Stufenbarren zeigten sie ihre Klasse. Eva Berndt gewann den Wettbewerb, Dana Schörner belegte Platz zwei, Mia Berndt erreichte Rang sieben. Der Wettkampf in Cheb war damit sowohl sportlich als auch menschlich ein Erfolg.

Die Begegnung stand ganz im Zeichen gegenseitiger Wertschätzung, Offenheit und gelebter Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.

Die Städte Hof und Cheb sind seit dem Jahr 2004 partnerschaftlich verbunden. Die Partnerschaft entstand vor dem Hintergrund der europäischen Erweiterung und dem gemeinsamen Ziel, den Austausch zwischen Menschen, Vereinen, Schulen und Institutionen nachhaltig zu fördern. Seitdem haben sich zahlreiche Begegnungen entwickelt – darunter Jugend- und Sportaustausche, kulturelle Projekte, gemeinsame Veranstaltungen sowie regelmäßige gegenseitige Besuche. Das Turniertreffen beim „Chebská Bradla“ reiht sich in diese gewachsene Partnerschaft ein und zeigt, wie lebendig und praxisnah die Verbindung zwischen beiden Städten bis heute gelebt wird.

Foto (TSV Hof 1861):

hintere Reihe: Dušan Hilbert (Trainer), Mia Berndt (Turnerin), Dana Schörner (Turnerin), Hermine Lanzer (Turnerin), Eva Berndt (Siegerin) und Dagmar Berndt (Betreuerin)

vordere Reihe: Petra Uebersezig (Kampfrichterin), Antonia Hartenstein (Turnerin), Emely Breuer (Turnerin), Emily Bär (Turnerin), Elli Kröner (Turnerin), Lara Schaller (Turnerin) und Christine Goßler (Kampfrichterin)

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