Dezentrale Wasserstofflösungen für eine unabhängige und CO2-neutrale Energieversorgung
Den Auftakt der Landshuter Energiegespräche der Hochschule Landshut im Wintersemester 2026/2027 bietet ein Vortrag, der das Potenzial von dezentralen grünen Wasserstofflösungen zeigen wird und wie sich Elektrolyse, Speicherung und Nutzung von grünem Wasserstoff in bestehende Energiekonzepte integrieren lassen.
Für ein nachhaltiges und resilientes Energiesystem werden dezentrale Systeme unter Einbindung verschiedener Energieträger eine wichtige Rolle spielen. Grüner Wasserstoff und der Einsatz von netzdienlichen Speichersystemen bieten großes Potenzial. Die Landshuter Energiegespräche werden im Wintersemester 2026/2027 in drei Vorträgen zum Thema „Wasserstoff und Speichertechnik für ein resilientes Energiesystem“ Herausforderungen, Chancen und Perspektiven aufzeigen. Die Themen der Vorträge reichen dabei von dezentralen Wasserstofflösungen über die Gewinnung von reinem Wasserstoff aus Biogas bis zur Frage, wie resilient unsere Stromversorgung tatsächlich ist.
„Dezentrale Wasserstofflösungen für eine unabhängige und CO2-neutrale Energieversorgung“ lautet das Thema des Auftakt-Vortrags in diesem Semester. Darin wird Dr. Markus Ostermeier, Geschäftsführer ostermeier H2ydrogen Solutions GmbH, Schweitenkirchen der Frage nachgehen, wie sich Wasserstoff nicht nur zentral, sondern direkt vor Ort wirtschaftlich und klimafreundlich erzeugen und nutzen lässt.
Der Vortrag wird beleuchten, welches Potenzial dezentrale Wasserstofflösungen für Unternehmen, Kommunen und die regionale Energieversorgung bieten, um Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern zu erreichen und CO₂-Emissionen nachhaltig zu senken. Anhand von Praxisbeispielen aus den Kundenprojekten der ostermeier H2ydrogen Solutions GmbH wird Dr. Ostermeier aufzeigen, wie sich Elektrolyse, Speicherung und Nutzung von grünem Wasserstoff in bestehende Energiekonzepte integrieren lassen und welche technischen, wirtschaftlichen sowie regulatorischen Rahmenbedingungen dabei eine Rolle spielen. Der Vortrag bietet damit Einblicke in konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für eine sichere, unabhängige und klimaneutrale Energiezukunft.
Die Teilnahme an den Landshuter Energiegesprächen ist kostenfrei, sie ist in Präsenz und online möglich. Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist aus organisatorischen Gründen erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.haw-landshut.de/la-energiegespraeche.
Veranstaltungen im Wintersemester 2026/27
Termin: Montag, 12. Oktober 2026
Beginn: 18.30 Uhr, Ort: Hochschule Landshut & ONLINE
Dezentrale Wasserstofflösungen für eine unabhängige und CO2-neutrale Energieversorgung
Referent:, Dr. Markus Ostermeier
Geschäftsführer ostermeier H2ydrogen Solutions GmbH, Schweitenkirchen
Termin: Montag, 16. November 2026
Beginn: 18.30 Uhr, Ort: Hochschule Landshut & ONLINE
Reiner Wasserstoff aus Gülle – Wasserstoff durch Dampfreformierung von Biogas
Referent:
Dr.-Ing. Andy Gradel
Geschäftsführer BtX energy GmbH, Bindlach
Termin: Montag, 18. Januar 2027
Beginn: 18.30 Uhr, Ort: Technologiezentrum Energie (Ruhstorf a.d. Rott) & ONLINE
Wenn der Strom ausbleibt – wie resilient sind wir wirklich?
Referent:
Alexander Toigo, M.Sc.
Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen, Technischer Trainer bei Frauscher Sensortechnik GmbH, St. Marienkirchen (Austria)
Landshuter Energiegespräche
Die Landshuter Energiegespräche informieren über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Energietechnik, Energiewirtschaft und Energiepolitik. Nach den Vorträgen besteht jeweils ausreichend Zeit zur Diskussion mit den Referenten/-innen. Eingeladen sind interessierte Bürger/-innen, Vertreter aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und den Medien sowie Studierende und Hochschulangehörige. Veranstaltet werden die Landshuter Energiegespräche vom Forschungsschwerpunkt Energie, dem Technologiezentrum Energie und dem Institut für Transfer und Zusammenarbeit der Hochschule Landshut, unterstützt werden sie durch die Partner Solarfreunde Moosburg, den Freundeskreis Maschinenbau der Hochschule sowie den Bund der Selbständigen in Bayern (BDS).




