Freitag, Juni 14, 2024
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Digitale Beratungstheken nehmen Betrieb auf

Schüler der Mittelschule St. Nikola helfen bei Fragen zu Internet und Smartphone

Die Stadt Landshut gehört zu den 16 neuen Kommunen, die im Rahmen des vom Bayerischen Staatsministerium für Digitales geförderten Projekts „zusammen digital“ eigene Beratungstheken einrichten. Zielgruppe sind besonders digitale Einsteigerinnen und Einsteiger: Ihnen soll das Projekt Hilfe bei ganz individuellen Alltagsfragen zu den Themen Internet und Smartphone bieten. Los geht’s am Mittwoch, 12. Juni. Die Initiative wurde vom Seniorenbeirat der Stadt Landshut im Frühjahr 2023 angestoßen und vom Sozialausschuss anschließend befürwortet.

„Zusammen digital“ geht deutlich über konventionelle digitale Unterstützungsmaßnahmen hinaus: Zum einen richtet es sich an digitale Einsteiger insgesamt, zum anderen erfolgt das Coaching der Einsteiger durch Jugendliche vor Ort. Für Oberbürgermeister Alexander Putz ein tolles Konzept: „Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag für den intergenerationellen Austausch und Zusammenhalt in unserer Bevölkerung. Durch das niederschwellige Angebot der Beratungstheke möchten wir alle dabei begleiten, die digitale Welt kennen zu lernen.“

Das kostenlose Angebot findet ab 12. Juni jeden Mittwoch zwischen 13.45 und 16 Uhr – ausgenommen in den Schulferien – im Stadtjugendamt (Rathaus II, Luitpoldstraße 29 b) statt. Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule St. Nikola wurden am 6. Juni durch das „JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis“ geschult und sind bereit, auf die Fragen der digitalen Einsteigerinnen und Einsteiger die passenden Antworten zu geben. Alle Interessierten werden gebeten, beim Besuch der Beratungstheken ihre eigenen Geräte mitzunehmen.

Das gesamte Projektteam freut sich darauf, ab kommender Woche erste Hilfestellung zum Einstieg in die digitale Welt zu geben. Ab Oktober begleitet außerdem die Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Landshut das Projekt im Rahmen einer Forschungswerkstatt. „Zusammen digital“ ist ein Projekt des „JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis“, gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Digitales.

Foto: Stadt Landshut (Verwendung mit Quellenangabe honorarfrei möglich)

Bildtext: Oberbürgermeister Alexander Putz (Bildmitte), Sozialamtsleiter Christoph Limmer (zweite Reihe, rechts), Alexandra Schuster-Grill, Rektorin der Mittelschule St. Nikola (zweite Reihe, Dritte von links), Seniorenbeiratsvorsitzender Franz Wölfl (erste Reihe, links), die städtische Senioren- und Behindertenbeauftragte Carolin Völkner (erste Reihe, Zweite von links) und Prof. Dr. Markus Kühnel (erste Reihe, rechts) von der Hochschule Landshut freuen sich auf den Start der Beratungstheken.

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