Impulse für gesellschaftlichen Zusammenhalt und strategische Planung für 2027
Im digitalen Gründerzentrum Einstein 1 hat kürzlich die Demokratiekonferenz der „Partnerschaft für Demokratie“ stattgefunden. Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen kamen zusammen, um die Weichen für die zukünftige demokratische Gestaltung der Stadt zu stellen.

Fachliche Fundierung als Basis für die Priorisierungen 2027
Die Konferenz wurde durch eine Begrüßung von Oberbürgermeister Stefan Schmalfuß eröffnet. Er betonte die Bedeutung des Austauschs und die Relevanz der bereits 10-jährigen Partnerschaft für Demokratie der Stadt Hof für die lokale Gemeinschaft. Die theologisch-pädagogische Leitung des langjährigen Kooperationspartners Evangelisches Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad, Dr. Angela Hager, verdeutlichte die Relevanz der Förderung demokratischer Werte in der heutigen Zeit.
Ein zentraler wissenschaftlicher Baustein der Veranstaltung war die Vorstellung der aktuellen Ergebnisse der Situations- und Ressourcenanalyse für die Stadt Hof. Professor Dr. Jens Kirchner vom Institut für Angewandte Wirtschafts- und Organisationsforschung (iwo) der Hochschule Hof präsentierte die detaillierten Ergebnisse der Untersuchung. Diese Analyse bildet eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für die Stadt: Die Erkenntnisse sollen dazu dienen, die thematischen und ressourcentechnischen Priorisierungen für das Jahr 2027 festzulegen. Damit wird sichergestellt, dass künftige Maßnahmen der Stadtentwicklung und Demokratieförderung zielgerichtet und auf Basis fundierter Daten erfolgen.
Interaktive Erarbeitung in Fachworkshops
Nach der theoretischen Grundlage folgte der praktische Teil der Konferenz. In drei spezialisierten Workshop-Gruppen vertieften die Teilnehmenden die Analyseergebnisse und erarbeiteten konkrete Lösungsansätze und Ideen für die Stadt Hof. Die Themenschwerpunkte lauteten:
Begegnung und Integration: Wie können wir das Miteinander im urbanen Raum stärken?
Bildung und Formate: Welche neuen Wege der politischen Bildung und Teilhabe sind notwendig?
Netzwerke und Zugänge: Wie lassen sich bestehende Strukturen besser vernetzen und neue Zielgruppen erreichen?
Ergebnisse als Basis für künftiges Handeln
Den Abschluss der Konferenz bildete die Präsentation der Workshop-Ergebnisse vor der gesamten Runde. Die erarbeiteten Impulse bieten eine wertvolle Grundlage für die weitere Arbeit der Partnerschaft für Demokratie und zeigen auf, in welchen Feldern die Stadt Hof gezielt investieren und agieren kann. Hierzu zählen zum Beispiel die Einbindung von Wirtschaftsunternehmen, Sprachkurse mit Kinderbetreuung oder die Stärkung der Demokratiebildung an Kitas und Schulen.

Die Ergebnisse der Konferenz sowie die Erkenntnisse der Situationsanalyse fließen nun direkt in die Planungsprozesse ein, um die Prioritäten für das Jahr 2027 verbindlich zu definieren.
Eine Kurzusammenfassung der Studie ist beim Sachgebiet Demografie und Migration der Stadt Hof, Karolinenstr. 37, demografieundmigration@stadt-hof.de erhältlich.
Foto (Stadt Hof) v.l.: Oberbürgermeister Stefan Schmalfuß, Prof. Jens Kirchner Hochschule Hof, Michaela Küster Koordinierungs- und Fachstelle Partnerschaft für Demokratie Stadt Hof, Dr. Sandra Häupler Stadt Hof, Dr. Angela Hager – Leitung Evangelisches Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad
Weitere Fotos (Stadt Hof): Einblicke in die Workshoparbeit



