Nach dem Ende der Hitzewelle ist vor dem Winter. In der Kreisstraßenmeisterei des Landratsamts rollt in diesen Tagen ein Lkw nach dem anderen auf den Hof – und von dort direkt weiter in die große Halle, in der das Salz für den Winterdienst gelagert wird.
1500 Tonnen hat der Landkreis Coburg in diesem Jahr bestellt, um den Vorrat wieder aufzufüllen. Das Salz wird aus Bamberg angeliefert. Dorthin hatte ein großer deutscher Produzent die Lieferung zuvor per Schiff in den Bayernhafen gebracht. Rund 60 Lkw-Ladungen gehen von dort auf den Weg nach Coburg.
Mit den 1500 Tonnen ist das insgesamt rund 2000 Tonnen fassende Salzlager des Landkreises wieder nahezu vollständig gefüllt. Damit ist der Winterdienst gut auf die kommende Saison vorbereitet.
Der Verbrauch im vergangenen Winter lag etwas über dem Durchschnitt der zurückliegenden Jahre – allerdings nur geringfügig. Edelbert Schöpplein, Leiter der Landkreisstraßenmeisterei, sagt: „Es war eigentlich ein ganz normaler Winter. Wir hatten gut zu tun und der Salzverbrauch lag im üblichen Bereich.“
In die Zuständigkeit der Kreisstraßenmeisterei fallen knapp 200 Kilometer Kreisstraßen.
Foto: Landratsamt Coburg




