Dienstag, Februar 3, 2026
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Großes Interesse an Informationsabend für Stadtratskandidierende

Wie funktioniert Kommunalpolitik konkret? Welche Verantwortung trägt der Stadtrat und was bedeutet dieses Ehrenamt im Alltag? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich rund 80 Hoferinnen und Hofer bei einer Informationsveranstaltung der Stadt Hof am Montagabend im Rathaus. Der Abend richtete sich an Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine Kandidatur für den Hofer Stadtrat bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 entschieden haben.

Oberbürgermeisterin Eva Döhla: „Kommunalpolitisches Engagement erfordert Zeit, Verlässlichkeit und die Bereitschaft, zuzuhören. Stadträtinnen und Stadträte übernehmen ein Ehrenamt, das weit über Sitzungen hinausgeht – mit Verantwortung, Entscheidungen und vielen Terminen, häufig in den Abendstunden. Gleichzeitig eröffnet diese Aufgabe neue Perspektiven auf die Stadt und ihre Zusammenhänge. Wer neugierig ist und Hof im Blick hat, kann viel lernen und aktiv mitgestalten.“ Die Stadt Hof setzte mit der Veranstaltung bewusst ein Zeichen für Transparenz und demokratische Teilhabe. Ziel war es, realistische Einblicke in die Arbeit des Stadtrats zu geben und Abläufe verständlich zu erklären. Neben vielen erstmals Interessierten nahmen auch mehrere amtierende Stadträtinnen und Stadträte teil, die ihre Erfahrungen teilten und für Fragen zur Verfügung standen.

Inhaltlich informierte Eva Döhla einleitend über die Stadtverwaltung und deren Struktur. Siegfried Leupold, Fachbereichsleiter Zentrale Steuerung und Personal, und Armin Hohmann, Sachgebietsleiter für Kommunalangelegenheiten und Sitzungsdienst, vertieften die Themen gemeinsam. Siegfried Leupold erläuterte die organisatorischen Grundlagen der Stadtratsarbeit. Armin Hohmann schilderte den Ablauf von Sitzungen sowie die Rolle des Sitzungsdienstes als zentrale Schnittstelle zwischen Stadtrat, Verwaltung und Öffentlichkeit. Dabei gingen sie detailliert auf kommunalrechtliche Grundlagen ein und erklärten Rechte und Pflichten von Stadträtinnen und Stadträten. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Leitlinien für eine konstruktive Zusammenarbeit – sowohl zwischen Stadtrat und Verwaltung als auch innerhalb des Gremiums selbst. Siegfried Leupold verdeutlichte mit diesen Hinweisen, wie wichtig gegenseitiger Respekt, klare Rollenverständnisse und Verlässlichkeit für eine funktionierende kommunale Arbeit sind.

Ergänzend wurde der zeitliche Rahmen der kommenden Wahlperiode erläutert: Nach der Wahl am 8. März 2026 wird der neu gewählte Stadtrat ab Mai 2026 seine Geschäftsordnung beschließen und damit die Grundlagen für die künftige Zusammenarbeit in Stadtrat und Ausschüssen festlegen. Die Veranstaltung knüpfte an ein erstes Netzwerktreffen im Dezember 2025 an, das sich gezielt an Stadtratskandidatinnen richtete. Mit dem offenen Informationsabend für alle Interessierten unterstreicht die Stadt Hof ihren Anspruch, demokratische Prozesse verständlich zu machen und Engagement aktiv zu fördern. Das große Interesse zeigte: In Hof gibt es viele Menschen, die Verantwortung übernehmen und die Zukunft ihrer Stadt aktiv mitgestalten wollen.

Foto (Stadt Hof): Informationsabend für Stadtratskandidierende am 27. Januar 2026 im großen Saal des Rathauses

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