MdB Oßner wirbt parteiübergreifend für den Erhalt der Klinik
Die hitzige Debatte um das Krankenhaus Vilsbiburg muss nach CSU-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner wieder versachlicht werden. „Da helfen weder gegenseitige Schuldzuweisungen, aggressives Verhalten, noch Druck auf Krankenhausmitarbeiter auszuüben oder zu beschwichtigen“, so der Kreisvorsitzende. Entscheidend sei doch, dass alle Kliniken in der Region Landshut zukunftsfest aufgestellt werden. Dazu gehöre laut Oßner aber auch, dass die Verträge für alle Mitarbeiter so gestrickt seien, dass diese auch eine Zukunftsperspektive hätten. „Die ganze Unruhe im Vilsbiburger Haus ist doch dadurch entstanden, weil ein mehrjährig praktizierender Chefarzt kein dazugehöriger Dienstvertrag zugesprochen wurde. Verständlich, dass da viele nun verunsichert sind“, so der Kreisrat. Er mache den Mitarbeitern deshalb keine Vorwürfe, sondern vielmehr den Lösungsvorschlag, vorher mit den Betreffenden zu sprechen und schnell eine Vertragsbasis zu schaffen, die beispielsweise den hebammengeführten Kreißsaal, aber auch die Innere Medizin stabilisiert.
Notaufnahme erhalten
Die CSU lehnt zudem den Umbau des Vilsbiburger Hauses in eine Fachklinik ab. Dies würde am Ende laut der Ärzteschaft bedeuten, dass die Gynäkologie, die gesamten Geburten, sowie die Schlaganfalleinheit wegfallen. „Noch schlimmer träfe es die zentrale Notaufnahme, denn diese wäre rund um die Uhr nicht mehr aufrecht zu erhalten. „Gerade aber das ist für über 13.000 Patienten jährlich die erste Anlaufstelle in der Region im Notfall und damit unverzichtbar“, so Oßner und schließt: „Wir als CSU werben deshalb parteiübergreifend dafür, wieder für Stabilität im Personalkörper zu sorgen und die flächendeckende, medizinische Versorgung für den gesamten Landkreis aufrecht zu erhalten. Dazu gehört auch die Klinik in Vilsbiburg mit der Geburtsabteilung und der Notaufnahme.“
Florian Oßner
Mitglied des Deutschen Bundestages
Foto: Büro Oßner





