Freitag, Juni 14, 2024
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Arbeitsplätze im „grünen“ Bereich

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil besichtigt Inklusionsbetrieb Grün & Gut Gartenbau

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat vor dessen Eröffnung am Dienstagvormittag den Inklusionsbetrieb Grün & Gut Gartenbau in der Querstraße besichtigt. Dieser ermöglicht es Menschen mit psychischer Krankheit oder Behinderung zu arbeiten. Das Motto lautet: „Gemeinsam wachsen und blühen“.

Diakonie-Geschäftsführerin Manuela Berghäuser und  Vorstand Holger Peters führten Heil durch die Gärtnerei mit ihren mehr als 20 Mitarbeitern. Unter anderem berichteten sie, dass die gärtnerischen Dienstleistungen vor allem von älteren Menschen nachgefragt werden. In der inklusiven Gärtnerei werden Beet- und Balkonpflanzen, Gemüsejungpflanzen, Küchenkräuter und Stauden verkauft. Das Diakonische Werk Landshut hat das Unternehmen auf einer bestehenden Gärtnerei aufgebaut.

Heil sagte, dass das Konzept der Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigung reformbedürftig sei. Es müsse wohl immer solche Werkstätten geben, aber man müsse die Möglichkeiten verbessern, die Werkstätten auch wieder zu verlassen. Man dürfe das Potenzial an Arbeitskräften unter den Menschen mit Beeinträchtigung nicht vergessen und müsse es in Anbetracht des Fachkräftemangels auch nutzen.

Dem stimmte auch die Generalsekretärin der BayernSPD, Ruth Müller, MdL, zu. Sie ist auch Mitglied der Landessynode und freute sich deshalb ganz besonders, dass so ein besonderes Projekt im Dekanat Landshut umgesetzt wird. Begrüßt worden war Heil von Dekanin Dr. Nina Lubomierski, die später auch die Segnung der Gärtnerei vorgenommen hat.

An der Besichtigung nahmen auch die beiden Stadträtinnen Anja König und Patricia Steinberger sowie weiteren Genossen aus der Stadt Landshut teil. Die Besucher waren durchwegs davon angetan, wie hier das Motto „Gärtnerei mit Herz“ gelebt wird und freuten sich, dass sie Heil diese segensreiche Einrichtung vorstellen konnten. Auch Heil war berührt davon, welche Arbeit hier geleistet wird. Vom Inklusionsbetrieb Grün & Gut könne die Privatwirtschaft lernen.

Fotos: Thomas Gärtner /Abgeordnetenbüro Ruth Müller, MdL

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