Freitag, Juni 14, 2024
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Ab morgen wieder normaler Schulbetrieb

Auch wenn der Katastrophenfall im Landkreis Rosenheim aufgehoben worden ist, die Aufräumarbeiten gehen weiter. Einsatzschwerpunkt ist nach wie vor die Gemeinde Raubling. Die Einsatzleitung geht davon aus, dass es bis morgen Abend dauern wird, bis alle vollgelaufenen Keller ausgepumpt sind. Alle Schulen, die heute geschlossen waren, nehmen ab morgen den Schulbetrieb wieder auf. Am Gymnasium in Raubling steht allerdings die Mensa wegen eines Problems mit der Stromversorgung nicht zur Verfügung.

Landrat Otto Lederer bedankte sich heute Mittag bei den Einsatzkräften für ihr umsichtiges und fachkundiges Handeln. Zudem richtete er den Dank von Oberbayerns Regierungspräsident Konrad Schober aus. Lederer hatte die Örtliche Einsatzleitung, untergebracht im Verkehrszentrum im Rosenheimer Aicherpark, die Feuerwehr-Einsatzleitung mit Bürgermeister Olaf Kalsperger im Feuerwehrhaus in Raubling sowie die Einsatzkräfte im Raublinger Ortsteil Kirchdorf besucht.

Was den Landrat besonders freute, war die Unterstützung aus der Nachbarschaft. Kufsteins Bezirkshauptmann Dr. Christoph Platzgummer hatte sich schon vor dem Katastrophenfall gemeldet und Unterstützung angeboten. Otto Lederer nahm sie gestern Abend an und so unterstützen heute rund 100 Feuerwehrmänner aus Tirol bei den Aufräumarbeiten im Raublinger Ortsteil Kirchdorf. Auch der Traunsteiner Landrat Siegfried Walch rief an und wollte Hilfe zur Verfügung stellen. Aufgrund der sich beruhigenden Lage konnte Otto Lederer dankend ablehnen.

Der zeitlich vergleichsweise kurze Katastrophenfall forderte die Einsatzkräfte enorm. Allein gestern Abend halfen und unterstützten rund 1.400 Frauen und Männer.

Bildtext: Landrat Otto Lederer (vorne rechts) mit Christian Patsch von der Führungsgruppe Katastrophenschutz am Arzerbach in Kirchdorf. Das Fließ im Wasser soll das Öl im Bach aufhalten. Im Hintergrund wird die Kreisstraße RO 7 asphaltiert. Sie war aufgebaggert worden, damit das Hochwasser schneller aus dem Ortsteil Kirchdorf in die benachbarte Arzerweise abfließen kann.

Bild: Landratsamt Rosenheim

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