Montag, Februar 26, 2024
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Erste Drohne für Feuerwehr und Katastrophenschutz

Nutzer absolvieren Schulung erfolgreich

Unterstützende Technik für den Einsatz, das war das Ziel der Stadt Passau hinter der Beschaffung einer Drohne für die Freiwillige Feuerwehr Passau. Mittlerweile haben insgesamt zwölf aktive Feuerwehrdienstleistende des Löschzugs Hauptwache und Mitarbeiter des Katastrophenschutzes auch die entsprechenden Schulungen erfolgreich absolviert, wozu Oberbürgermeister Jürgen Dupper vor Ort herzlich gratulierte.
Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Mit der Drohne werten wir die Ausrüstung unserer Einsatzkräfte noch einmal deutlich auf. Wir bringen damit modernste Technik zum Einsatz, die uns in vielen Notfällen wertvolle Dienste leisten kann. Ich danke den Schulungsteilnehmern für die Bereitschaft sich die entsprechenden Fertigkeiten anzueignen.“

Bei der beschafften Drohne handelt es sich um eine DJI Matrice 300 RTK, die mit Laser-Entfernungsmesser und Scheinwerfer sowie Wärmebild- und Nachtsichtkamera ausgerüstet ist. Die maximale Reichweite der Drohne beträgt 15.000 Meter, die Höchstgeschwindigkeit knapp 83 km/h. Bei Temperaturen von minus 20 bis plus 50 Grad kann sie bis zu 55 Minuten in der Luft bleiben, bevor ein Tausch der Akkus notwendig ist. Durch die Nachtsichtkamera ist die Drohne auch bei Dunkelheit und bei schwierigen Einsatzbedingungen wie Nebel oder Rauch nutzbar. Das Einsatzspektrum der Drohne reicht von Großschadenslagen wie zum Beispiel Hochwasser, Waldbrände und Verkehrsunfälle bis hin zur Unterstützung bei der Suche nach vermissten Personen. Die Gesamtkosten der Anschaffung beliefen sich auf 39.000 Euro.

Um die Drohne bedienen zu dürfen, sind Anwendungsschulungen notwendig. Neben dem EU-Kompetenznachweis A1/A3 muss auch das Zertifikat EU-Fernpilot A2 erworben werden. Beides haben die Passauer nun in der Tasche.

Die Stadt Passau hat in den vergangenen Jahren erhebliche Summen für die Feuerwehren und den Katastrophenschutz investiert. So wurden seit 2021 insgesamt 14 Fahrzeuge vom Gabelstapler bis zur Drehleiter in den Einsatzdienst gestellt beziehungsweise bestellt. Die Gesamtkosten betragen allein hierfür mehr als 5,4 Millionen Euro. Hinzu kommen Ausrüstungsgegenstände wie Einsatzkleidung für Atemschutzträger (290.000 Euro), Pressluftatmer (73.000 Euro), ein Rollcontainer Waldbrand (15.000 Euro), Atemschutzmasken (50.000 Euro), Kohlenmonoxid-Messgeräte (7.000 Euro) und mehrere Wärmebildkameras à 7.000 Euro.

Bildunterschrift (Bildquelle: Stadt Passau):
Im Rahmen der Indienststellung der Drohne gratulierte Oberbürgermeister Jürgen Dupper (hinten, 4. von links) den erfolgreichen Schulungsteilnehmern, darunter Stadtbrandrat Andreas Dittlmann (hinten, 2. von links) und Markus Bieringer (hinten, 5. von links), Leiter der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz.

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