Dienstag, April 16, 2024
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Deutschland-Cup beginnt am Mittwoch mit Frauen-Turnier:

OB Putz empfängt Delegationen im Rathausprunksaal

Auftaktspiel des deutschen Frauenteams gegen Dänemark beginnt morgen um 19.45 Uhr – Herren-Nationalmannschaft startet am Donnerstagabend als Vizeweltmeister ins Heimturnier

Die Landshuter Fanatec-Arena ist von Mittwoch bis Sonntag Schauplatz des Eishockey-Deutschland-Cups. Erstmals werden dabei nicht nur vier Männerteams – darunter Gastgeber und Vizeweltmeister Deutschland – sondern auch vier Frauen-Mannschaften um den Turniersieg kämpfen. Bevor am morgigen Mittwoch mit den Partien Tschechien gegen Finnland (Beginn: 16.15 Uhr) und Deutschland gegen Dänemark (ab 19.45 Uhr) das Vier-Nationen-Turnier der Frauen beginnt, empfing Oberbürgermeister Alexander Putz heute Delegationen der Teilnehmerländer, darunter Bundestrainer Harold Kreis, und führende Vertreter des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) um Sportdirektor Christian Künast im Rathausprunksaal.

„Der Deutschland-Cup hat eine lange Tradition und genießt auch international einen hohen Stellenwert. Dass Landshut nun zum ersten Mal als Austragungsort gewählt wurde und wir heute acht Spitzenmannschaften bei uns willkommen heißen dürfen, ist eine große Ehre für unsere Stadt. Für das Vertrauen, das uns der DEB mit der Vergabe entgegengebracht hat, möchte ich mich nochmals herzlich bedanken“, sagte Putz. Ein Herren- und ein Frauen-Turnier parallel an einem Ort zu veranstalten, sei dabei eine Premiere und ein gutes Signal für Gleichberechtigung im Sport: „Mir hat diese Idee sofort gut gefallen. Mit den DEB-Verantwortlichen hoffe auch ich, dass die Frauen-Nationalmannschaft dadurch endlich ebenfalls die öffentliche Aufmerksamkeit erhält, die sie verdient.“

Gleich zwei Turniere zeitgleich zu organisieren, sei für die Ausrichterstadt indes eine enorme Herausforderung, betonte Putz. „Wir sprechen von zwölf Länderspielen binnen fünf Tagen in ein- und demselben Stadion: Das ist auch logistisch ein Kraftakt.“ Eine Stadtverwaltung allein könne diese Mammutaufgabe nicht meistern. „Dafür braucht man einen starken Partner. Und den haben wir mit dem EVL schnell gefunden“, so der Oberbürgermeister. „Mein Dank geht deshalb an den gesamten Verein mit Präsident Alexander Steiger, Vizepräsident Hans Rampf und Geschäftsführer Ralf Hantschke an der Spitze sowie an alle ehrenamtlichen Helfer.“ Vonseiten der Stadt wiederum seien viele Fachstellen direkt oder indirekt in die Organisation des Deutschland-Cups eingebunden – vom Bau- und Umweltreferat mit dem Amt für Gebäudewirtschaft über das Finanzreferat und dem Amt für Wirtschaft, Marketing und Tourismus bis hin zum Referat 1 und dem Hauptamt, das mit der Sportbeauftragten Sabrina Högl die Federführung innehabe, sagte Putz. „Alle Beteiligten der Verwaltung haben in den vergangenen Wochen und Monaten weit über ihre dienstlichen Verpflichtungen hinaus gearbeitet, um dieses Turnier möglich zu machen. Auch dafür bedanke ich mich herzlich.“

Der Deutschland-Cup ist nach der U18-Weltmeisterschaft 2022 die nächste internationale Eishockey-Großveranstaltung, die in der generalsanierten Fanatec-Arena stattfindet. „Das Eissportzentrum am Gutenbergweg bietet optimale Trainings- und Wetttkampfbedingungen für die Sportlerinnen und Sportler, aber auch modernsten Komfort für die Fans aus Nah und Fern“, sagte Putz. „Die Stadt Landshut hat dafür viel Geld investiert. Davon profitiert jedoch nicht nur der Spitzensport, sondern auch und vor allem der Breiten- und Jugendsport – und damit nicht zuletzt der EVL, der bundesweit seit Jahrzehnten für seine wirklich herausragende Talentförderung bekannt ist.“

Dies wiederum werde bei einem Blick auf die Kader der beiden deutschen Nationalteams deutlich. „Bei den Männern wurden mit Torwart Florian Bugl und den Stürmern Alexander Ehl, Tobias Rieder und Luis Schinko gleich vier gebürtige Landshuter berufen, die natürlich auch beim EVL ausgebildet wurden. Bei den Frauen ist mit Bernadette Karpf ebenfalls eine gebürtige Landshuterin dabei“, freute sich Putz. Und das sei noch nicht alles: „Auch die beiden Verteidiger Mario Zimmermann und Maximilian Daubner haben jahrelang im EVL-Nachwuchs gespielt und zusammen mit Alexander Ehl hier ihre Profi-Karrieren begonnen.“

Nun steht das Trio also wieder gemeinsam auf Landshuter Eis, und zwar im Trikot der deutschen Herren-Nationalmannschaft. Diese startet am Donnerstagabend um 19.45 Uhr mit der Partie gegen Dänemark in den Deutschland-Cup – und rechnet sich als amtierender Vizeweltmeister und Titelverteidiger natürlich gute Chancen aus, den Pokal mit dem Heimvorteil im Rücken erneut zu gewinnen.

Tickets für alle Spiele des Deutschland-Cups in Landshut gibt es im Internet auf der Seite des DEB unter www.deb-online.de/tickets sowie an den Spieltagen an der Tageskasse.

Foto: Stadt Landshut/Christine Vincon (Verwendung mit Quellenangabe honorarfrei möglich)

Bildtext: Unter den Augen von Oberbürgermeister Alexander Putz und der Sportbeauftragten Sabrina Högl trug sich Bundestrainer Harold Kreis ins Goldene Sportbuch der Stadt Landshut ein.

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