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Polizeieinsatz in Kelheim im Bereich der Maximilianbrücke – Mann mit Schusswaffe

KELHEIM. Gestern (19.09.2023) kam es zu einem polizeilichen Großeinsatz im Bereich der Maximilianbrücke, da bei der Polizei in Kelheim gegen 16.10 Uhr Mitteilungen eingingen, dass sich ein Mann mit einer Schusswaffe am Steg am Kleinen Bräugraben Nähe der Maximilianbrücke befinden und auch bereits Schüsse abgegeben haben soll. Im Verlauf des Einsatzes konnte der 33-jährige Mann aus dem Stadtgebiet gegen 18.20 Uhr von Spezialkräften festgenommen werden. Die Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschaft Regensburg und der Kriminalpolizeiinspektion Landshut übernommen.

Kurz nach den Mitteilungen trafen die ersten Polizeikräfte am Einsatzort ein. Zum jetzigen Stand der Ermittlungen wurden die Polizeibeamten im Verlauf der Kontaktaufnahme mit dem Mann von diesem mit einer zunächst nicht genauer definierbaren Langwaffe bedroht, indem er auf sie zielte. Die Einsatzkräfte gaben einen Warnschuss in die Luft ab. Da aber der Mann weder auf den Warnschuss reagierte noch weiteren Aufforderungen, die Waffe abzulegen, nachkam, wurde er auf dem Steg unter Kontrolle gehalten und Spezialkräfte angefordert. Zeitgleich wurde der Einsatzort rund um die Maximilianbrücke weiträumig abgesperrt.

Bis zum Eintreffen der Spezialkräfte konnten weitere zwei Schüsse in die Kleine Donau durch den 33-Jährigen registriert werden. Die Festnahme des Mannes erfolgte gegen 18.20 Uhr durch Kräfte der Polizeiinspektion Spezialeinheiten unter Verwendung von polizeilichen Einsatzmitteln, er wurde dabei leicht verletzt und in einer umliegenden Klinik ambulant versorgt. 

Polizeikräfte und Unbeteiligte wurden während des gesamten Einsatzes nicht verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei der Langwaffe des 33-Jährigen um ein Luftgewehr. Er wurde im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine Fachklinik eingeliefert. Die Ermittlungen gegen den 33-Jährigen unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung werden von der Staatsanwaltschaft Regensburg und der Kriminalpolizeiinspektion Landshut geführt. Diese dauern an.

Die Staatsanwaltschaft Regensburg prüft derzeit den Sachverhalt im Zusammenhang mit den verwendeten Einsatzmitteln im Rahmen eines Vorermittlungsverfahrens und hat wie in solchen Fällen üblich das Bayerische Landeskriminalamt mit den erforderlichen Ermittlungen beauftragt.

Die Verkehrssperren wurden nach der Festnahme sukzessive aufgehoben. Die Bahnhofstraße am Steg war zur Durchführung von Tatortarbeiten bis circa 20.15 Uhr gesperrt.

20.09.2023, Polizeipräsidium Niederbayern

Bild: Bundespolizeidirektion München

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