Mittwoch, Juli 17, 2024
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Arbeiten an Grundwasserwanne Ohu abgeschlossen Meilenstein: Gesamtfertigstellung der B 15neu zwischen der A 93 und der A 92

Leistungsstarkes Autobahnkreuz Landshut zwischen A 92 und B 15neu unter Verkehr Fast ein Kilometer langes Meisterwerk der Ingenieurskunst Verkehrsminister Bernreiter: „Erfreulicher Tag für die Region und ganz Ostbayern“ Ab sofort fließt der Verkehr auf der B 15neu zwischen der A 92 und dem Autobahndreieck Saalhaupt an der A 93 komplett vierspurig: Am Freitagvormittag hat Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter die Grundwasserwanne Ohu für den Verkehr freigegeben. Mit der Fertigstellung wurde der letzte Baustein der B 15neu zwischen Regensburg und Landshut gesetzt. Der Staatsminister betonte die Bedeutung dieses erfreulichen Tages für die Region und für ganz Ostbayern.

Ende 2019 wurde die B 15neu mit der A 92 provisorisch über die Kreisstraße LA 7 angebunden. Das nun freigegebene Autobahnkreuz Landshut verknüpft ab sofort alle Fahrbeziehungen zwischen Autobahn und Bundesstraße in Tieflage. „Die Fertigstellung der Grundwasserwanne Ohu ist ein bedeutender Meilenstein für die Straßeninfrastruktur in ganz Bayern“, sagte Bernreiter.

Er dankte vor zahlreichen Gästen ausdrücklich der Autobahn GmbH des Bundes für den Bau der B 15neu und ihr wichtiges Know-how. Bernreiter würdigte zudem die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Landkreis Landshut bei der provisorischen Anbindung über die Kreisstraße.

Bund und Freistaat haben über Jahre hinweg erheblich in die B 15neu investiert. Die neue Straßenführung entlastet die Gemeinden entlang der alten B 15 und führt daher zur Reduzierung von Verkehr und Lärm in den Ortsdurchfahrten. Die Verbesserung der Verkehrssicherheit und die verkürzte Reisezeit sind weitere positive Auswirkungen. Mit der Inbetriebnahme übernimmt der Freistaat übrigens die bisherige B 15 als Staatsstraße 2615 in seine Verwaltung. Der Bau der B 15neu zwischen der A 93 und der A 92 hat im Jahr 2005 begonnen, wobei der letzte Bauabschnitt von Ergoldsbach bis zur A 92, inklusive dem Autobahnkreuz Landshut, im Jahr 2016 gestartet wurde. Die Baukosten für diesen Abschnitt trägt der Bund. Sie liegen, einschließlich der Grundwasserwanne, bei rund 210 Millionen Euro und damit unter dem vorgesehenen Kostenrahmen.

Die Grundwasserwanne Ohu ist ein beeindruckendes Beispiel der Ingenieurbaukunst, sie erstreckt sich über fast einen Kilometer. Die Schwergewichtswanne war notwendig, weil hoch anstehendes Grundwasser im Talboden der Isar vorhanden ist. Die Herausforderung der Regenwasserabführung wird durch eine umfangreiche Betriebstechnik bewältigt, die in dem blauen Betriebsgebäude untergebracht ist. Die besondere Verkehrstechnik ermöglicht im Fall der Überflutung die Sperrung für den Verkehr. Außerdem wird die Grundwasserwanne rund um die Uhr von der Verkehrs- und Betriebszentrale der Autobahn GmbH in Freimann überwacht.

Bernreiter betonte, dass die B 15neu nicht an der A 92 enden wird: „Der Blick in die Grundwasserwanne zeigt, dass es hier weitergeht. Jetzt hat Ostumfahrung Landshut höchste Priorität!“  Für den 1. Bauabschnitt zwischen der Grundwasserwanne bis zum Anschluss an die Kreisstraße LAs 14 bei Dirnau läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren, für den 2. Bauabschnitt bis zur B 299 bei Geisenhausen hat die Entwurfsplanung begonnen.

Auf dem Foto zu sehen: Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter gemeinsam mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger bei der Verkehrsfreigabe der Grundwasserwanne Ohu.

Quelle: StMB

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