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Tag des offenen Denkmals 2023 – „Talent Monument“

Zum 30. Jahr der Aktion „Tag des offenen Denkmals“ öffnen am Sonntag, 10. September, wieder mehrere Denkmäler im Landkreis Coburg ihre Türen. Unter dem diesjährigen Motto „Talent Monument“ sollen die jeweils einzigartigen Merkmale und Besonderheiten der Denkmäler hervorgehoben werden.

Aus diesem Anlass präsentieren sich in der Region neben einigen bekannten auch unbekanntere und versteckte Denkmal-Talente. An verschiedenen Orten gibt es die Vielfalt und Einzigartigkeit der Denkmäler zu entdecken. Alle Interessierten sind eingeladen, am Aktionstag die Facetten der ausgewählten Boden- und Baudenkmäler im Landkreis sowie deren unterschiedlichen Entwicklungsstand zu erkunden.

Offiziell eröffnet wird der Aktionstag um 10 Uhr mit einer Begrüßung durch Landrat Sebastian Straubel im Schlosspark Hohenstein. Direkt im Anschluss daran werden vormittags zwei Führungen durch die Parkanlage im Ahorner Gemeindeteil angeboten. Eine Anmeldung vorab ist nicht nötig.

Doch das ist nicht alles: Bei einem Rundgang durch das Kloster Mönchröden oder einer Führung über den jüdischen Friedhof Autenhausen gibt es interessante historische Fakten aus vergangenen Zeiten.

Privatere Einblicke gewähren das Schloss Heldritt und der Ehrlicher-Hof in Ahorn, die unterschiedliche Restaurierungszustände und die damit verbundenen aufwändigen Sanierungsarbeiten von historischen Wohngebäuden verdeutlichen.

Eine Fotoausstellung im ehemaligen Wirtschaftsgebäude von Schloss Rosenau zeigt den Perspektivenwechsel der Rosenau im Laufe der Zeit.

Das Heimatmuseum Grub im Reichenbachhaus sowie das Gerätemuseum Ahorn haben an diesem Tag ebenfalls geöffnet und runden damit das Angebot ab.

Erweitert wird das Programm durch zwei Angebote im Stadtgebiet von Neustadt bei Coburg: Die Michaelskirche in Fechheim öffnet ihre Pforten und kann bei zwei Führungen mit Heimatpflegerin Isolde Kalter erkundet werden. Eine Besonderheit gibt es in der Hausser-Fabrik: Dort gibt es eine Ausstellung der Sammler- und Briefmarkenfreunde – diese ist nicht nur am „Tag des offenen Denkmals“, sondern bereits ab dem Samstag, 9. September, geöffnet.

Die Öffnungszeiten und Aktionen der geöffneten Denkmäler im Überblick:

Samstag, 9. September:

– Hausser-Fabrik Neustadt: Ausstellung der Sammler- und Briefmarkenfreunde (bis 10 bis 17 Uhr).

Sonntag,10.Spetember

– Schlosspark Hohenstein: Begrüßung und Eröffnung durch Landrat Sebastian Straubel (10 Uhr), Führungen um 10.15 Uhr und 11.15 Uhr

– Kloster Mönchröden: Führungen um 13 und 14 Uhr (Treffpunkt Klosterhof)

– Michaelskirche Fechheim: geöffnet von 13.30 bis 17 Uhr, Führungen um 14 und 15.30 Uhr

– Hausser-Fabrik: Ausstellung der Sammler- und Briefmarkenfreunde, 13.30 bis 18 Uhr

– Reichenbachhaus (Heimatmuseum Grub am Forst): geöffnet von 14 bis 17 Uhr

– Jüdischer Friedhof Autenhausen, Lindenstraße: Führung um 14 Uhr

– Schloss Heldritt (Schloßberg 3): Führungen um 12.30 und 15 Uhr

– Schloss Rosenau: Fotoausstellung im ehemaligen Wirtschaftsgebäude (9 und 17 Uhr)

– Gerätemuseum Ahorn: geöffnet von 14 bis 17 Uhr

– Ehrlicher-Hof (Lange Gasse 1, Ahorn): geöffnet von 14 bis 17 Uhr

Tag des offenen Denkmals 2023 – „Talent Monument“

Sämtliche wichtigen Adressen sowie weitere Informationen sind über die Internetseite
„Tag des offenen Denkmals“ zu finden: www.tag-des-offenen-denkmals.de

Und nach dem „Tag des offenen Denkmals“ ist im Landkreis Coburg noch lange nicht Schluss: In diesem Jahr feiert nämlich das Bayerische Denkmalschutzgesetz sein 50-jähriges Bestehen. Zu diesem Jubiläum plant der Landkreis Coburg eine Fotoausstellung auf Schloss Hohenstein, die im Herbst starten wird. Inhalt der Ausstellung ist die Entwicklung unterschiedlicher Denkmäler im Laufe der Jahre.

Bildunterschriften:

Abtshaus: Das Abtshaus ist eines der prägenden Gebäude des Mönchrödener Klostergeländes. Dort finden am „Tag des offenen Denkmals“ am Nachmittag zwei Führungen statt.

Foto: Ingrid Ott

Reichenbachhaus: Im Innern des Reichenbachhauses in Grub am Forst gibt es beim „Tag des offenen Denkmals“ allerlei aus der Heimatgeschichte zu entdecken.

Foto: Förderverein Heimatpflege Grub am Forst

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